JFG Kolitzheimer Gau 09 e.V. - Presse & Berichte
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Gaibachs Anteil am vierten Stern:




Erfolgreiche Prüflinge: 22 Teilnehmer absolvierten am Franken-Landschulheim Schloss Gaibach die Ausbildung zum DFB-Junior- Coach. Referenten und Prüflinge stellten sich nach der gelungenen Veranstaltung unserem Fotografen (hinten von links): Reinhard Seger, Wolfgang Oddoy, Dominik Ruh (alle Referenten), Ingo Willacker, Marlon Emmerling, Miclas Herlitz, Jan Weingart, Rami Akkal, Daniel Tiefel, Maximo Koßner, Michael Götz, Manuel Kraus, Michael Hock, Johannes Möslein, (vorne von links) André Krauß, Wolfgang Schneider (beide Ausbildungsleitung), Paul Scheuring, Philip Nicola, Felix Wilms, Julian Dinkel, Nico Grebner, Florian Skoda, Florian Hesselbach, Henry von Seefried, Marcel Adrow, Alessandro Hipp, Simon Greubel, Moritz Hertlein und Sascha Huttner. 
 

 „Ihr habt im Vier-Sterne-Jahr eure Ausbildung gemacht“, jubelte Gaibachs stellvertretender Schulleiter Bernhard Seißinger im festlichen Konstitutionssaal, bevor den 22 erfolgreichen Teilnehmern ihre Auszeichnung als „DFB-Junior-Coach“ überreicht wurde. Diese bietet ihnen ebenso einen Zugang zum Trainer-C-Schein im Breitenfußball.

Seißinger stellte das Franken-Landschulheim Schloss Gaibach in direkten Bezug zu den vier deutschen WM- Titeln. „Die vier Sterne haben auch mit uns zu tun. FLSH kann ebenso stehen für den Franz, Löw, Schön und Herberger“, verband er die geläufige Abkürzung der Schule mit den vier deutschen Weltmeister-Trainern, wobei bei Beckenbauers Bekanntheit eben dessen Vorname ausreicht.
Dass Gaibach als Standort für die an den Schulen stattfindende Ausbildung ausgewählt wurde, sei eine logische Konsequenz der vorhandenen Fachkompetenz gewesen, meinte Wolfgang Schneider, Sportlehrer am Franken-Landschulheim und Trainer des Landesligisten Bayern Kitzingen, der gemeinsam mit André Krauß, auch Sportlehrer und Trainer der SG Markt Eisenheim, die Ausbildung leitete. Als Referenten gewannen beide die ehemaligen FLSH-Schüler Dr. Reiner Wirsching, ehemaliger Fußball-Profi beim 1. FC Nürnberg und heute Sportmediziner mit eigener Praxis in Volkach, und Timo Pitter, derzeit mit einem Fußball-Stipendium in den USA, sowie die Kollegen Wolfgang Oddoy, Dominik Ruh, Reinhard Seger und Helmut Kneißl. Sie bereiteten in einer umfangreichen Ausbildung von 40 theoretischen und praktischen Stunden die Teilnehmer für ihre künftigen Aufgaben im Jugendbereich vor.
Denn, wie Schneider anmerkte, das Trainersein beinhalte „weit mehr als Training und Spiele“. Neben der Vermittlung von Fachwissen legt die Ausbildung ebenso großen Wert auf die persönliche Entwicklung der Nachwuchstrainer. Projekt-Pate Bernhard Warmuth, stellvertretender Abteilungsdirektor der Commerzbank in Schweinfurt lobte im Namen des DFB-Sponsors die Motivation der jungen Teilnehmer, sich in der letzten Woche vor den Sommerferien vor- und nachmittags freiwillig weiterzubilden. Er stellte ihnen ein Praktikum in Aussicht, da auch die Wirtschaft nicht auf junge Talente verzichten könne, die sich in Sportvereinen als Führungspersönlichkeiten beweisen. „Unser vierter Stern besteht nicht aus reinem Zufall, sondern aus einem klaren und erfolgreichen System“, wies Warmuth auf das Vorhaben hin, in den nächsten Jahren durch Kooperation mit den Schulen rund 20 000 neue Jugendtrainer auszubilden, um im Großen wie im Kleinen weitere Erfolge feiern zu dürfen.
Schweinfurts Junioren-Kreisspielleiter Wolfgang Hellert setzte die Ausbildung in direkten Bezug zur Arbeit an der Basis: „Unter euch muss nicht der nächste Joachim Löw sein. Ich wäre schon sehr zufrieden, wenn ihr mich eines Tages anruft und als Trainer das Spiel eurer U 9 verlegen wollt.“ Er motivierte die Jugendlichen, dass es an ihnen sei, Verantwortung in den Vereinen zu übernehmen. Nicht wenige werden bereits zur neuen Saison zum ersten Mal ein Nachwuchsteam betreuen. Den anwesenden Vereinsvertretern gab Hellert den Wink, dass es im Kurs auch Teilnehmer gebe, die noch keinem Verein angehören: „Falls sie einen Jugendtrainer suchen, hier ist ihre große Chance.“ 

Abschließend berichtete André Krauß, wie die deutschlandweite DFB-Ausbildung nach Gaibach kam. „Von unserem Kollegen Horst Kern wurde ich gefragt, ob ich Interesse an diesem Projekt hätte und am besten eine geeignete Schule wüsste, die dafür in Frage käme.“ Kern, in den 1980er-Jahren Spieler bei den Würzburger Kickers, ist heute Konrektor einer Mittelschule in Großwallstadt und als Bezirksschulobmann in Unterfranken für den DFB tätig. Krauß musste dessen Frage nicht lange überlegen: „Ja und ja“, waren seine spontanen Antworten. Die Ausbildung zum DFB-Junior-Coach am Franken-Landschulheim in Gaibach soll deshalb auch nicht einmalig bleiben: „Wir wollen diesen Lehrgang auch in Zukunft hier anbieten.“

 

DFB-Junioren-Coach

Die erfolgreichen Teilnehmer:

Jannick Leibold, Rami Akkal, Nico Grebner, Michael Hock, Maximo Koßner, Florian Skoda, Daniel Tiefel, Henry von Seefried (alle vereinslos), Marlon Emmerling, Moritz Hertlein, Manuel Kraus (alle SG Schwanfeld), Alessandro Hipp (SG Buchbrunn-Mainstockheim), Florian Hesselbach (FC Eibstadt), Marcel Adrow (FVgg Bayern Kitzingen), Julian Dinkel, Niclas Herlitz, Philip Nicola (alle SG Volkach/Fahr), Michael Götz, Simon Greubel (beide JFG Altmain Schorn), Sascha Huttner (FT Schweinfurt), Johannes Möslein (FV Schwarzenau- Stadtschwarzach), Paul Scheuring (JFG Kolitzheimer Gau), Ingo Willacker, Felix Wilms (beide FC Gerolzhofen), Jan Weingart (TSV Ettleben).
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